Oberfläche
Aus InDesign-Wiki
Die Arbeitsumgebung eines Programmes richtet sich nach folgenden möglichen Ansätzen: wenig Paletten, um die Arbeitsfläche frei zu halten und die Befehle in den Menüs verstecken; oder man legt alle Parameter in die Paletten und hat wenig Platz zum Arbeiten. InDesign hat den Mittelweg gefunden.
Alle Einstellungen können über Paletten justiert werden, aber der Platz zum Arbeiten scheint doch recht großzügig. Durch das Einklappen oder Ineinanderschieben von Paletten kann man seine Arbeitsumgebung komfortabel gestalten.
Weiterhin werden wir in diesem Kapitel die Oberfläche grob besprechen, so dass der Umstieg von XPress leicht fällt.
InDesign CS bietet zudem das Steuerelement, was einer kontext-sensitiven Palette entspricht.
Kennt man sich einigermaßen in Adobe-Applikationen aus, so findet man alle Kurzbefehle wieder. Zum schnelleren Merken ist unter der so genannten »Quick-Info« hinter jedem Werkzeug der Kurzbefehl aufgeführt (Abb. 2-1). Bleibt man ein wenig länger auf einem Werkzeug mit der Mausspitze, so öffnet sich ein Fenster mit Name und (in Klammern) dem Kurzbefehl. Bei manchen Werkzeugen sind kleine Pfeile in der rechten unteren Ecke. Dadurch kommen weitere Werkzeuge bei längerem Drücken mit der Maustaste zum Vorschein. In der Menüleiste steht hinter jedem Befehl das Tastaturkürzel in Kombination mit Umschalt-, Wahl- oder Ctrl/Strg-Taste (Abb. 2-2). Außerdem nutzt InDesign die Möglichkeit des Kontext-Menüs. Hat man einen Rahmen aktiviert oder befindet sich innerhalb eines Textes, so hält man die rechte Maustaste gedrückt. Es erscheint ein kontext-sensitives Menü, das einen schnellen Zugriff zu den wichtigsten Befehlen bietet (Abb. 2-3).


